Der Microblog zum Kuckucksvaterblog, für Kuckuckskind und Scheinvater
Catching Elephant is a theme by Andy Taylor
Durch die Ablehnung der Klage der beiden biologischen Väter durch das EGMR sind werdende Väter, der Willkür der Frau ausgesetzt und dagegen, sagt das Grundgesetz, sollte der Staat uns schützen!
Grundgesetzbuch Art. 1 Abs. 1 “Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.”
(Quelle: kuckucksvater.wordpress.com)
Heute fragte Conny mich, ob ein bestimmtes Profil echt sei. Das Profil wirke seltsam. Mit der Person selbst hatte ich bereits schon gechattet und einen kleinen Eindruck gewinnen können. Diese Person postet viel zum Thema Kindesentnahmen in Deutschland, was uns zu folgendem Dialog brachte:
Max: Ich glaube, dass ihr Schicksal echt ist, der Name nicht und ihr die jüngste Tochter 2011 weggenommen wurde, wenn nicht, sogar mehrere ihrer Kinder.
Conny: Tja, warum wohl? Das wissen wir nicht.
Max: Das ist egal.
Conny: Ich finde nicht, dass es egal ist.
Max: Ich finde, dass die Kindesentahme ein Werkzeug ist, dass nicht umsonst aus dem 3.Reich entstammt. Es ist ein Zeichen dafür, dass wir keine wirkliche Lösung sehen oder auch erarbeiten wollen, die wirklich im Interesse und zum Wohle des Kindes wären.
Conny: Auch ich bin sehr kritisch, denn ich habe als Hebamme grossen Einblick und ich kämpfe viel mit meinen Frauen auch gegen die Ämter, aber manchmal müssen Kinder raus.
Max: Ja, manchmal und dann ist die Frage, wie es gemacht wird. In einer Nacht und Nebelaktion mit Polizei und ohne Psychologen ist die reinste Traumatisierung von Kind und der restlichen Familie. So ist es definitiv nicht zum Wohle des Kindes. Das geht gar nicht.
Conny: Natürlich geht das nicht, keine Frage. Ich betreue auch junge Familien, welche durch mich ihre Kinder behalten dürfen.
Max: Gut, dass es Menschen wie Dich gibt.
Conny: Für mich ist das selbstverständlich, die Ämter hier, haben ziemlichen Respekt vor mir, warum auch immer. *lach*
Max: Ich glaube, dass die Eltern, denen das wiederfährt, sich in einem Verein stärken.und dann Schritt für Schritt die einzelnen Punkte angehen sollten, wie z.B. den Grund der Entnahme, das WIE der Entnahme und das WIE während der Entnahmeperiode.
Conny: Das ist in ländlichen gebieten ziemlich schwer und in Bayern? Pah!
Max: Wenn ich die Politiker höre, ist kein Aufwand zu groß, wenn es um unsere Kinder und somit um unsere Zukunft gehe.
Es gibt soziale Väter und biologische Väter. Das gibt es auch bei Kuckucksvätern. Erstmalig erzählt im Kuckucksvaterblog nun ein biologischer Kuckucksvater seine Geschichte.
Mit den Pseudonymen Conny und Max werde ich in loser Folge fiktive Gespräche zu aktuellen Themen vorstellen.
Conny könnte eine Frau, aber auch ein Mann sein, doch wer weiß das schon. Max hingegen bin zu Weilen ich selbst und wenn nicht, dann ist auch da offen, ob es eine Maximilia oder ein Maximilian ist. Somit sind wir an der Stelle an der Genderfrage vorbei gekommen. Alle Gesprächsteilnehmer habe ich vorher um die anonyme Veröffentlichungsgenehmigung gebeten und auch erhalten.
Kleinere Korrekturen werden von mir ausgeführt. Ebenso ergänze ich an Stellen, die sonst nur für die Gesprächsteilnehmer verständlich wären und sonst einer Erklärung bedürfen. Die Botschaft jedoch verändere ich nicht.
Angefangen hat es damit, dass ich von einem vermutlich wegweisenden Urteil zu den Rechten der biologischen Väter sprach, welches der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) am 22.03.2012 sprechen würde. Nomen est Omen, statt eines Weg weisenden Urteils, wurde wirklich ein wegweisendes gesprochen. Mir wäre diese Schreibunterschiede gar nicht erst aufgefallen, wenn da nicht Conny gewesen wäre und frech darunter eben diese Feststellung kommentiert hätte. Danach fingen wir an zu chatten.
Conny: Man muss es später sorgfältig lesen. Solche Urteile haben oft wichtige Details.
Max: Ich habe leider noch nicht das Urteil im englischen Wortlaut gefunden.
Conny: Ich habe nur die Pressetexte gelesen. Es geht in den Fällen offenbar darum, dass der seit Jahren sozial anerkannte Vater Vorrang haben soll vor dem leiblichen Vater, wenn er dies wünscht.
Max: Egal wie, wenn es im §1592 hieße: "Vater ist der, der das Kind gezeugt hat", wäre der ganze Humbug rum.
Ich finde, dass der soziale Vater ruhig der nette Onkel bleiben darf. Alles andere ist Augenwischerei.
Conny: Es genießt eben das (hypothetische) Interesse des Kindes, Vorrang vor den Wünschen der Väter. In diesem Fall waren offenbar alle zufrieden, nur der biologische Vater nicht. Es ist dem Kind sicher nicht verboten, den biologischen Vater zu sehen, wenn es ihn sehen will.
Wenn der soziale Vater weggelaufen wäre, dann hätte der biologische Vater in diesem Fall sicher bessere Chancen gehabt.
Max: Ja, es ist nicht alles verloren, doch es fängt mit der Geburt an und dort sollte es auch schon wieder aufhören.
Conny: Aber in diesem Fall scheint es ja (zumindest lese ich die Presse so), als ob der biologische Vater auf diesem Weg die neue Familie seiner ehemaligen Freundin zerstören wollte. Und das kann das Gericht natürlich nicht fördern.
Max: Wenn klar vom Gesetzgeber nur der als Vater anerkannt wird, der nachweisen kann, das er es gezeugt hat, hat der Spuk ein Ende. Alle anderen Fälle können unters Adoptionsrecht fallen, denn nichts anderes ist die soziale Vaterschaft.
Conny: Heute kann man die biologische Vaterschaft anders als früher eindeutig nachweisen. Insofern sollte tatsächlich eine rechtliche Analogie zwischen Mutterschaft und Vaterschaft hergestellt werden. Selbst die Mutterschaft ist aber bislang nicht genetisch bestimmt, sondern gebärtechnisch: Mutter ist die Frau, die das Kind geboren hat. Das träfe ggf. auf eine Leihmutter zu, was in Deutschland zwar verboten ist. Im BGB steht jedenfalls nicht: "Mutter ist die Person, von der die Eizelle stammt".
Max: Das sollte der Fall sein, ansonsten kann ich mich ja auch auf ein fertig befruchtetes Hühnerei setzen, ausbrüten und das geschlüpfte Kücken muss dann die deutsche Staatsangehörigkeit zugesprochen bekommen und ich als Mama anerkannt werden. Den sozialen Vater - z.B. den Metzger von nebenan - kann ich mir dann auch noch dazu aussuchen, weil mich nach dieser Logik dann keiner daran hindern kann.
Now the Blog about paternity fraud for the milkman’s children and their social fathers.
Der Kuckucksvaterblog auf englisch für den englischsprachigen Teil dieser Welt.
(Quelle: facebook.com)
In prisma.de gibt es folgende Textpassage zum Film “Ein Kuckuckskind der Liebe” sind es jetzt schon die Kuckucksmütter, denen das Kind vom biologischen Vater untergeschoben werden. Unfassbar, wie hier die Tatsachen verdreht werden!
“Zum großen Glück des Luxusweibchens Anabel fehlt noch ein Kind. Als sie erfährt, dass ihr Mann unfruchtbar ist, hört sie auf den Rat ihrer Freundin Lissi und will sich ein Kuckuckskind unterschieben lassen. …”
(Quelle: prisma.de)
Die anonyme Geburt ist eh schon eine sehr strittige Lösung. Wenn es überhaupt eine Lösung ist. Nun kommt noch dazu, dass die Dokumentation dieser Fälle so schlampig gehandhabt wird, dass in vielen Fällen das Kind nicht mehr auffindbar ist. Wo war da denn das Jugendamt? Was ist mit den Rechten des Kindes auf Identität? Was ist mit den Rechten des Vaters, der vieleicht noch nicht einmal eine Ahnung hat, dass er Vater ist? Was ist, wenn es ein entwendetes Baby ist? Es gibt keine Zentrale Verwaltung von anonym abgegebenen Babys. Woher soll denn da jemand aufmerksam werden, dass dies ein entführtes Baby sein könnte?
Das ist die Form von Selbstbewußtsein, die mir imponiert. Gleich-Berechtigung im wortwörtlichem Sinne.
Wir armen Frauen. Wir sind so schwach und so eingeschüchtert von euch wilden Männern (TESTOSTERON WRAHH) dass wir uns anscheinend kaum noch trauen zu frei unsere persönliche aber vorallem unsere politische Meinung zu äußern. Nein wir brauchen sogar für eine Bezirks Deligierten Vertretung (!) von…
Obwohl die Frauenhaus-Organisation „Refuge“ von Pizzey gegründet wurde, findet sich ihr Name inzwischen an keiner Stelle des umfangreichen Internet-Auftrittes von „Refuge“ mehr, nicht einmal im Abschnitt zur Geschichte der Organisation
(Quelle: Wikipedia)